8. März 2010, 19:02
Anfangs dachte ich, ich hätte meine Erwartungen zu hoch geschraubt. Ich finde, der Film startet doch etwas lahm. Aber das gibt sich und paßt auch eigentlich ins Konzept, den die Gameshow steigert sich auch im weiteren Verlauf.
Die Geschichte dürfte bekannt sein. Nach der Oskar-Verleihung im vergangenen Jahr war es schwer, nicht etwas über den Film zu erfahren. Jamal, ein kleiner Angestellter, aufgewachsen in den Slums, schafft es bei „Who Wants to Be a Millionaire?“ bis zur 10-Millionen-Rupien-Frage. Daraufhin wird ihm Betrug unterstellt und die Polizei versucht zu ergründen, wie Jamal die Antworten wissen kann. Anhand der Fragen aus der Show wird Jamals Leben erzählt.
Die Geschichte basiert auf dem Buch “Rupien, Rupien” von Vikas Swarup. Der Film ist typisch Danny Boyle (u.a. Trainspotting). Sehr interessant fand ich die Kamera. In manchen Szenen wird sehr häufig die Perspektive gewechselt und recht ungewöhnliche Perspektiven eingenommen. Dadurch sieht man mehr von der Welt, in der die Figuren sich bewegen, und kann die Handlung besser einordnen. Toll aussehen tut es auch.
Der Film ist hart, vor allem anfangs. Nie so, daß es ekelig würde, sondern schonungslos. Manche werden vermutlich meinen, Boyle geht nicht weit genug, meinetwegen hätte es aber gerne etwas milder sein können und wäre dadurch nicht weniger eindrucksvoll gewesen.
Es gibt drei Handlungsstränge – Jamals Biographie, die Show „Who Wants to Be a Millionaire?“ und das Verhör bei der Polizei – zwischen denen ständig gewechselt wird, jeder für sich aber chronologisch läuft. Jamals Biographie erklärt, woher er die Antwort auf die Frage in der Show kennt. Interessant ist dabei, daß jeder biographische Abschnitt schon das Thema der kommenden Frage kurz aufgreift.
Den Soundtrack habe ich mir schon vor einer ganzen Weile gekauft. Wirklich umgehauen hat er mich nicht. Wenn man aber die Musik im Kontext des Films erlebt, ist der Oskar wirklich verdient! Der Film im allgemeinen – und die mit Musik unterlegten Szenen im besonderen – ist perfekt durchkomponiert. Aber auch das kenne ich von Boyle nicht anders.
Fazit: Kein Film den ich dutzendemale sehen könnte (wie A Life Less Ordinary), aber durchaus sehenswert.
Ab Donnerstag dieser Woche (11. März) gibt es die DVD bei Aldi für 7,99€. Zu der Ausstattung der DVD kann ich nichts sagen.
8. März 2010, 12:14
8. März 2010, 12:03
Ab Donnerstag, 18. März, gibt es bei Aldi (Nord) eine kleine Springform Ø 18 cm, Kastenform Ø 20 cm und Gugelhupfform Ø 16 cm. Die Springform habe ich und bin zufrieden damit. Da paßt die halbe Menge eines Rezepts für eine “normale” Springform rein, genau die richtige Größe, wenn man nicht für die Gäste sondern einfach nur so backt. Und natürlich sind alle Backformen perfekt für das Event Kleine Kuchen.
7. März 2010, 15:30

Dies ist eine Kreuzung aus den Basic Chocolate Cupcakes aus “Vegan Cupcakes Take Over The World” und meinen Schoko Cupcakes. Im Buch sind sie (natürlich) süßer, aber weniger schokoladig. Sie sind sehr locker geworden. Leider so locker, daß man sie besser mit einer Kuchengabel ißt, weil sie beim Auspacken schon zerbrechen. An vegane Buttermilch kann ich mich gewöhnen. Sehr lecker. Herkömmliche Buttermilch bekomme ich leider nicht laktosefrei.
- 150ml Sojamilch
- 1 TL Reisessig
- 100g Zucker
- 5 EL Rapsöl (75ml)
- 1 TL Vanille Extrakt
- 3 Tropfen Bittermandelöl
- 125g Mehl
- 50g Kakao
- 3/4 TL Natron
- 1/2 TL Backpulver
- 1/4 TL Salz
Essig in die Milch geben und beiseite stellen, um die Milch gerinnen zu lassen.
Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und Backofen ggf. vorheizen.
Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel sieben und vermischen.
Öl, Zucker und Aromen zu der Milch geben und verrühren. Dann die Mehlmischung unterrühren, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind.
Teig auf die Papierförmchen verteilen, dabei jedes nur zu 2/3 befüllen. Bei 175°C (160°C Umluft) ca. 20 Min. backen, bis ein Zahnstocher sauber herausgezogen werden kann.
- 50g Kokosfett
- 50g Margarine
- 100g Puderzucker
- 1 EL Matcha (Grüntee-Pulver)
- ein wenig Sojamilch
Kokosfett weich rühren. Margarine dazugeben und verrühren. Puderzucker und Matcha darüber sieben. Zu einer gleichmäßigen Buttercreme verrühren, dabei vorsichtig so viel Milch zugeben wie nötig.
Für die Schmetterlinge gefärbtes Fondant dünn ausrollen und mit schmetterlingförmigen Keksausstechern (noch besser spezielle Fondant-Ausstecher, hab ich aber leider nicht) ausstechen. Zum Trocknen über Eßstäbchen hängen, damit die Flügel angewinkelt sind. Mindestens 24 Std. an einem trockenen Ort aushärten lassen.
Für die Käfer Kugeln aus rotem Fondant rollen, leicht eiförmig drücken, auf die Unterlage drücken, um eine glatte Unterseite zu bekommen. Trocknen lassen. Ggf. mit einem weichen Pinsel (z.B. Rasierpinsel) von Stärkemehl befreien. Dann eine Zahnstocherspitze voll schwarzer Farbe mit einem Tropfen Alkohol (z.B. Vodka) glatt rühren. Käfer mit einem Pinsel bemalen. Ich habe einen Pinsel Größe 0 aus dem Bastelgeschäft. Trocknen lassen.
Die Blumen sind gekaufte Zuckerstreusel.
7. März 2010, 15:30

Für 12 Cupcakes
- 100g Butter
- 100ml Milch
- 150g Mehl
- 100g Instant Kokospulver
- 1/2 TL Backpulver
- 1/4 TL Natron
- 50g Zucker
- 2 Eier
Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Ofen vorheizen.
Milch erwärmen und Butter darin schmelzen. Kokospulver darin lösen.
Mehl, Backpulver und Natron in eine Schüssel sieben und vermischen.
Eier und Zucker schaumig rühren, bis die Masse schon ein wenig fest wird.
Die Milch-Butter-Mischung und dann die Mehl-Kokos-Mischung einrühren, bis alles gleichmäßig verrührt ist.
Die Papierförmchen zu gut 3/4 befüllen.
Bei 170°C 22-25 Minuten backen. Danach kurz im Blech und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

- 100g weiße Kuvertüre
- 80ml Sahne
- 40g Kokospulver
Kuvertüre hacken. Sahne auf dem Herd vorsichtig erwärmen, bis sich die ersten Bläschen bilden, dann auf die Kuvertüre gießen. Ein paar Minuten stehen lassen, bis die Kuvertüre geschmolzen ist. Dann das Kokospulver zugeben und alles zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
Die Ganache auskühlen lassen und dann schlagen, bis ein lockeres Frosting entsteht.
Mit einem Löffel einen Kleck Frosting auf jeden Cupcake geben und dann mit einem Buttermesser von der Mitte nach außen verstreichen.

- Kokosraspeln
- Schokolinsen, weiß (z.B. Milka)
- Schokolinsen, orange
- Lebensmittelfarbe
- kleine Cowboy Cookies oder Chocolate Chip Cookies
- Streusel, rot
- Streusel, blumenförmig, weiß oder gelb
- Geschenkband, lila
- Zahnstocher
Cookie Monster
Eine Zahnstocherspitze voll schwarzer Farbe mit einem Tropfen Alkohol (z.B. Wodka) glatt rühren. Mit einem dünnen Pinsel Pupillen auf weiße Schokolinsen malen. Trocknen lassen.
Kokosraspeln mit blauer und einem klitzekleinem wenig schwarzer Farbe in einen Frischhaltebeutel geben, Luft soweit möglich herausdrücken und verschließen. Durchkneten, bis alles gleichmäßig gefärbt ist. Kokosraspeln aus dem Beutel in einen tiefen Teller schütten und evtl. trocknen lassen.
Cupcakes mit Frosting bestreichen und in Kokosraspeln wälzen.
Ein wenig Frosting auf die Rückseite der Schokolinsen streichen und Augen auf die Cupcakes kleben.
Kekse durchschneiden. Die Cupcakes einschneiden und einen halben Keks in den Schnitt drücken.

Elmo
Wie oben, aber Kokosraspeln rot färben und zusätzlich orange Schokolinsen als Nase aufkleben. Kekse brauchen wir hier nicht.

Abby Cadabby
Wie oben, aber Kokosflocken zu einem Teil pink, zum anderen lila färben. Schokolinsen zweifarbig bemalen (blaue Augenlider und Iris, schwarze Wimpern und Pupillen). Cupcakes zu etwa 3/4 in den pinken Raspeln wälzen, dann lila Raspeln auf den freien Teil als Haar auftreuen und ein paar auf die “Wangen”, für lila Sommersprossen. Augen aus Schokolinsen und Nase aus roten Streuseln mit Frosting aufkleben.
Geschenkband in mehrere Streifen teilen, je drei Streifen zusammenknoten und kräuseln. Zahnstocher halbieren und in den Knoten stecken. Geschenkband als Haarpuscheln in die Cupcakes stecken. Zuckerblumen als Haarband um die Zahnstocher legen.
